Aurora Boreale, wie man sich kleidet und was man mitbringen sollte

Wyatt Reed

Updated: 26 Mai 2026 ·

Aurora Boreale, wie man sich kleidet und was man mitbringen sollte

aurora-boreale-norvegia-foto
foto von travel.thewom.it

Eines der beeindruckendsten und faszinierendsten Spektakel, die die Natur bietet, ist das der Aurora Boreale. Viele reisebegeisterte Menschen wünschen sich, zumindest einmal in ihrem Leben den Himmel in Bändern von Licht zu sehen, die von grün bis rosa reichen und rote Schattierungen berühren.

Wie viele wissen, handelt es sich um ein besonderes atmosphärisches und elektromagnetisches Phänomen: Der Sonnenwind, der aus Protonen und Elektronen besteht, kommt mit der Erdatmosphäre in Kontakt und "färbt" dadurch den Himmel.

Dieses Schauspiel ist nur an den geografischen Polen sichtbar, insbesondere am Nordpol, da der Südpol ein äußerst unfreundlicher Ort ist.

Das bedeutet, dass man, um die Aurora Boreale zu bewundern, einige der kältesten Orte des Planeten erreichen muss, wo die Temperaturen selbst im Hochsommer sehr niedrig sind.

Ein Faktor, den man nicht unterschätzen sollte, ist die Kleidung. Insbesondere wenn man bedenkt, dass man für die Sichtung der Aurora tatsächlich am frühen Morgen nach draußen gehen muss, wenn die Temperaturen besonders niedrig sind.

Aurora Boreale, wie man sich kleidet und was man mitbringen sollte?

Die grundlegende Regel ist nur eine: in Schichten kleiden.

Und vorzugsweise für die Schicht, die dem Körper am nächsten ist, ein Material wie Merinowolle verwenden, das warm hält und sich an die Körpertemperatur anpasst, und für die oberste Schicht ein wasserdichtes und winddichtes Material. Lassen Sie uns der Reihe nach vorgehen.

Die Unterwäsche

Man beginnt bei der Unterwäsche: In verschiedenen Sportgeschäften findet man thermische Unterwäsche, die ideal für Reisen in besonders kalte Orte ist, wie die, in die man geht, um die Aurora Boreale zu sehen. Dazu kommt auch das Thermolegging oder die Leggings - ebenfalls thermisch oder aus Merinowolle - die perfekt anliegen müssen, um wirklich funktional zu sein, sowie ein Body oder ein Top aus Merinowolle.

Die Zwischenschicht

Was die Zwischenschicht der "Schnee-Bekleidung" betrifft (und Skifahrer wissen das), ist die ideale Lösung: der Mikrofleece. Er ist wenig voluminös, aber extrem warm. Mikrofleece-Pullover sind leicht in verschiedenen Sportartikeln Geschäften zu finden.

Die äußere Schicht

Für die äußere Schicht, die mehr mit dem Schnee und somit der Kälte in Kontakt kommt, empfiehlt sich ein zweiteiliges Outfit: Eine Latzhose für den unteren Teil und eine wasserdichte, aber gepolsterte Windjacke für den oberen Teil.

Wenn man besonders kälteempfindlich ist, kann die Windjacke durch eine mittellange, wasserdichte Daunenjacke ersetzt werden, die auch einen Teil der Beine abdeckt. Es ist besser, wenn die Jacke oder die Daunenjacke auch eine Kapuze hat.

Die Schuhe

Die Socken sollten doppelt sein: die ersten, wie bereits erwähnt, aus Merinowolle, um direkten Kontakt mit der Haut zu haben und sie warm zu halten. Die oberste Schicht sollte aus Schneesocken bestehen, die aus wasserdichtem Material hergestellt sind.

Sollte das Eis oder der Schnee aus irgendeinem Grund die Schuhe übertreffen, erreicht es jedenfalls nicht die Haut. Die verwendeten Schuhe sollten Schneeschuhe sein, gepolstert, mit einer wasserdichten Außenschicht und idealerweise auch mit einem kleinen Absatz.

Die Accessoires

Die Accessoires sollten auf keinen Fall vergessen werden. Für die Handschuhe gilt ein ähnlicher Ansatz wie für die Socken: Sie müssen doppelt sein. Die ersten sollten aus Wolle und die sekundären aus Schnee sein, die beim Skifahren verwendet werden. Vorzugsweise auch die Mütze und der Schal sollten aus Wolle sein oder - noch besser - der halswärmer.