Hanser-Tagungen Kunststoffe: Rückblick 2018 und Programmvorschau 2019

Überblick: Hanser-Tagungen zum Thema Kunststoffe

Die Hanser-Tagungen im Bereich Kunststoffe haben sich als wichtiger Treffpunkt für Fachleute aus Industrie, Forschung und Entwicklung etabliert. Unter dem Pfad /kunststoffe finden Teilnehmende Jahr für Jahr ein kompaktes Programm, das die gesamte Prozesskette der Kunststofftechnik abdeckt – von Werkstoffen und Additiven über Verarbeitung und Werkzeugtechnik bis hin zu Recycling und Circular Economy.

Rückblick auf das Tagungsjahr 2018

Im Jahr 2018 stand bei den Hanser-Tagungen der Kunststoffe der praxisnahe Wissenstransfer im Mittelpunkt. Die Vorträge beleuchteten sowohl aktuelle Marktentwicklungen als auch technische Trends. Schwerpunkte waren unter anderem:

  • Hochleistungs-Kunststoffe für anspruchsvolle Anwendungen in Automobil- und Luftfahrtindustrie
  • Leichtbaukonzepte auf Basis faserverstärkter Kunststoffe
  • Digitale Prozessketten in der Kunststoffverarbeitung von der Simulation bis zur vernetzten Produktion
  • Nachhaltigkeit und Recycling mit Fokus auf sortenreine Trennung und Wiederaufbereitung

2018 zeigte deutlich, dass Kunststofftechnik längst nicht mehr nur über Materialkosten und Zykluszeiten definiert wird. Entscheidend sind zunehmend Systemlösungen, die Konstruktion, Materialauswahl, Produktionsprozess und Recyclingfähigkeit von Beginn an gemeinsam denken.

Programmthemen für 2019: Ausblick auf neue Schwerpunkte

Das Vortragsprogramm für 2019 knüpft an die Erkenntnisse des Vorjahres an und setzt zugleich neue Akzente. Im Mittelpunkt stehen die großen strategischen Fragen der Branche: Wie lassen sich Kunststoffe ressourceneffizient einsetzen? Welche Rolle spielen biobasierte und recycelte Materialien? Wie verändert die Digitalisierung die Wertschöpfungskette?

1. Materialinnovationen und Werkstofftrends

Die Entwicklung neuer Werkstoffe bleibt ein Kernanliegen der Tagungen. 2019 rücken insbesondere folgende Themen in den Fokus:

  • Biobasierte Kunststoffe und deren Einsatz in langlebigen Anwendungen
  • Rezyklate mit definierten Eigenschaften für technische Komponenten
  • Funktionsintegrierte Compounds mit verbesserten elektrischen, thermischen oder mechanischen Eigenschaften
  • Oberflächentechnologien für dekorative und funktionale Mehrschichtsysteme

Dadurch erhalten Produktentwickler konkrete Impulse, wie sich neue Materialklassen wirtschaftlich sinnvoll und technisch robust in bestehende Anwendungen integrieren lassen.

2. Verarbeitungstechnologien und Industrie 4.0

Die industrielle Umsetzung innovativer Kunststofflösungen erfordert modernste Verarbeitungstechnologien. Das Programm beleuchtet unter anderem:

  • Spritzgießen mit variothermer Werkzeugtemperierung und adaptiven Regelstrategien
  • Extrusion und Blasformen für anspruchsvolle Verpackungs- und Technikanwendungen
  • Additive Fertigung mit Kunststoffen, von Prototypen bis zur Kleinserie
  • Vernetzte Produktionssysteme im Sinne von Industrie 4.0, inklusive Datenerfassung, Condition Monitoring und vorausschauender Wartung

Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie Unternehmen durch intelligente Sensorik, Prozessdatenanalyse und automatisierte Qualitätssicherung ihre Produktivität steigern und Ausschussquoten nachhaltig reduzieren können.

3. Nachhaltigkeit, Recycling und Circular Economy

Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft ist eine der größten Herausforderungen für die Kunststoffindustrie. Das Tagungsprogramm 2019 behandelt dazu unter anderem:

  • Design for Recycling – konstruktive Ansätze für recyclinggerechte Kunststoffprodukte
  • Mechanisches und chemisches Recycling im industriellen Maßstab
  • Qualitätssicherung bei Rezyklaten und deren Einsatzgrenzen
  • Regulatorische Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf Produktentwicklung und Beschaffung

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kunststoffe so eingesetzt werden können, dass ökonomische Effizienz und ökologische Verantwortung im Gleichgewicht stehen.

Nutzen für Teilnehmende aus Industrie und Forschung

Die Hanser-Tagungen im Bereich Kunststoffe verbinden fundierte Fachvorträge mit intensivem Austausch. Teilnehmende profitieren insbesondere von:

  • Aktuellem Know-how aus erster Hand von Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Hochschulen und Instituten
  • Best-Practice-Beispielen, die zeigen, wie andere Unternehmen Herausforderungen konkret gelöst haben
  • Netzwerkmöglichkeiten mit potenziellen Partnern für Projekte, Kooperationen und gemeinsame Forschungsvorhaben
  • Strategischen Impulsen für das eigene Produkt- und Technologiemanagement

Ob Entwicklungsingenieur, Produktionsleiter, Qualitätsmanager oder Entscheider im Einkauf – das Programm unter dem Themenfeld Kunststoffe bietet für alle Rollen passgenaue Inhalte und Diskussionsanlässe.

Anwendungsfelder: Von der Verpackung bis zur Mobilität

Ein besonderes Merkmal der Tagungen ist der branchenübergreifende Austausch. Die präsentierten Lösungen und Forschungsergebnisse decken zahlreiche Anwendungsfelder ab, etwa:

  • Automobil- und Mobilitätsanwendungen mit Fokus auf Leichtbau, Akustik und Oberflächen
  • Verpackungslösungen für Food- und Non-Food-Bereiche
  • Elektronik- und Elektrotechnik, inklusive EMV-Schutz und Thermomanagement
  • Medizintechnik mit hohen Anforderungen an Reinheit, Sterilität und Rückverfolgbarkeit

So entsteht ein Umfeld, in dem sich Trends aus einer Branche schnell in andere Bereiche übertragen lassen und neue Geschäftsfelder entstehen können.

Planung des Tagungsbesuchs: Fachprogramm und Rahmenbedingungen

Wer die Hanser-Tagungen zum Thema Kunststoffe besucht, profitiert von einer klar strukturierten Agenda. Plenarsessions, parallele Fachvorträge und Diskussionsrunden sind so angelegt, dass sowohl tiefe Einblicke in Spezialthemen als auch ein umfassender Überblick über die gesamte Kunststoffwertschöpfungskette möglich sind.

Dazu kommen Pausen- und Networking-Zeiten, in denen der Austausch mit Referierenden und anderen Teilnehmenden gezielt vertieft werden kann. Aussteller und Präsentationsflächen ergänzen das Vortragsprogramm und machen neue Technologien, Materialien und Maschinen unmittelbar erlebbar.

Fazit: Kunststoffe im Fokus von Innovation und Verantwortung

Kunststoffe bleiben trotz kritischer öffentlicher Debatten ein unverzichtbarer Werkstoff moderner Industriegesellschaften. Die Hanser-Tagungen im Bereich Kunststoffe zeigen, wie sich technische Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit miteinander verbinden lassen. Der Blick zurück auf das Jahr 2018 und die Vorschau auf das Vortragsprogramm 2019 verdeutlichen, dass die Branche die Herausforderungen aktiv annimmt – mit innovativen Materialien, intelligenten Prozessen und konsequent verfolgten Kreislaufkonzepten.

Damit der Besuch der Hanser-Tagungen zum Thema Kunststoffe nicht nur fachlich, sondern auch organisatorisch reibungslos verläuft, spielt die Wahl eines passenden Hotels eine wichtige Rolle. Wer rechtzeitig ein Zimmer in der Nähe des Veranstaltungsorts bucht, profitiert von kurzen Wegen zwischen Hotel und Tagung, kann abends entspannt die Vorträge nachbereiten und morgens ausgeschlafen in das Programm starten. Viele Hotels sind zudem auf Geschäftsreisende spezialisiert und bieten ruhige Arbeitsbereiche, zuverlässiges WLAN und flexible Check-in-Zeiten – ideale Voraussetzungen, um den Aufenthalt rund um die Kunststoff-Tagung effizient und zugleich komfortabel zu gestalten.