Leipzig: 10 Dinge, die man unbedingt tun und sehen sollte

Wyatt Reed

Updated: 26 Mai 2026 ·

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Leipzig, eine prächtige Stadt in der Sachsen, ist seit dem Mittelalter ein berühmtes kulturelles, musikalisches und künstlerisches Zentrum, was man noch heute an jeder Ecke der Stadt spüren kann.

Weniger bekannt als die großen Städte Deutschlands, fasziniert Leipzig Liebhaber von Museen, Kunstgalerien, architektonischen Monumenten und Jugendstilgebäuden, sowie seiner alten Cafés, in denen früher international bekannte Künstler wie Bach, Goethe, Hoffman, Lits, Nietzsche, Wagner, Grieg und viele andere zusammenkamen.

Leipzig war immer ein Zentrum mit freiem Geist, selbst in den dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, kommerziell lebhaft mit seinen Luxusboutiquen, vielen Einkaufszentren, den charakteristischen Weihnachtsmärkten und Souvenirläden.

In Leipzig fehlt es auch nicht an Möglichkeiten, Spaß zu haben, insbesondere im historischen Zentrum, das das Reich von Pubs, Brauhäusern, angesagten Lokalen und modernen Diskotheken ist.

Es ist also nicht schwer, in dieser Stadt einen angenehmen Urlaub zu verbringen, ohne sich zu langweilen. Hier sind 10 Dinge, die man tun und sehen sollte, wenn man sich entscheidet, sie zu besuchen.

Augustusplatz

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Der Augustusplatz ist der Hauptplatz der Stadt. Er befindet sich im historischen Zentrum von Leipzig und ist das ganze Jahr über Veranstaltungsort für Events und Aufführungen.

Zur Weihnachtszeit beherbergt er die traditionellen Weihnachtsmärkte und hier wird ein 38 Meter hohes Riesenrad aufgestellt, das einen spektakulären Blick über die gesamte Stadt bietet.

Am Platz stehen die Oper und das City-Hochhaus, der höchste Wolkenkratzer der Stadt, der im 29. Stock eine wunderschöne Aussichtsplattform und ein hervorragendes Restaurant mit Blick auf die gesamte Stadt hat.

Die Thomaskirche

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Die Thomaskirche, oder St. Thomas Kirche, ist ein lutherisches Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert, das mehrmals umgebaut wurde, bis es sein heutiges Gepräge im 15. Jahrhundert erhielt.

Dieser Ort wird nicht nur wegen seiner architektonischen Bedeutung erinnert, sondern auch wegen der Verbindung zu zwei berühmten Persönlichkeiten der Stadt.

Hier predigte Martin Luther und genau hier arbeitete und unterrichtete der große Komponist Bach einen der wichtigsten Knabenchöre, den Thomanerchor. Der Chor existiert noch heute und tritt jeden Freitag und Samstag in der Kirche auf.

Die Thomaskirche bewahrt wunderbare und bedeutende Dekorationen, ein kostbares Taufbecken aus Marmor mit biblischen Verzierungen und Fresken und hier ruhen die Überreste von Bach. Neben der Kirche befindet sich ein Haus-Museum, das das Bach-Archiv und ein Museum zu Ehren des Künstlers beherbergt. Vor dem Eingang thront stattdessen die Statue des Komponisten.

Das Museum der bildenden Künste

Die Stadt Leipzig hat unzählige Museen. Ein absolutes Muss ist ein Besuch des Museum der bildenden Künste.

Es befindet sich in der Nähe des Marktplatzes und ist ein riesiger Würfel aus Glas und Stahl auf zwei Etagen, der 2004 von einem Team Berliner Architekten errichtet wurde.

Hier wird eine der größten Kunstsammlungen Deutschlands beherbergt. Es befinden sich über 1.000 Skulpturen, mehr als 4.000 Gemälde, 5.000 Fotografien und 7.000 Papierarbeiten aus dem Mittelalter bis zur Gegenwart. Das Museum zeigt in bestimmten Zeiträumen auch temporäre Ausstellungen zeitgenössischer Künstler.

Spinnerei

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Die Spinnerei ist eine alte Baumwollfabrik im Stadtteil Plagwitz, die 1992 in eine Kunstausstellung und Werkstätten umgewandelt wurde, wo man Künstler, Regisseure und Handwerker bei der Arbeit sehen kann.

Die Spinnerei ist auch ein echter Stadtteil von über 90.000 Quadratmetern, der kleinen Unterkünften beherbergt, in denen Touristen übernachten können.

Das Alte Rathaus

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Das Alte Rathaus oder Altes Rathaus ist ein zweigeschossiges Gebäude, das 1556 erbaut wurde und das vorherige, zerstörte Rathaus ersetzt.

Es ist eines der wichtigsten Meisterwerke der deutschen Renaissance, das in nur neun Monaten erbaut wurde. Heute beherbergt es das Stadtgeschichtliche Museum und im riesigen Saal, der in einen Ballsaal umgewandelt wurde, finden Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen statt.

Der Zoo Leipzig

Der Zoo Leipzig ist einer der ältesten Zoos in Europa. Gegründet 1878, befindet sich der Zoo innerhalb des Naturschutzgebietes Leipziger Auwald, auf einer Fläche von 26 Hektar und beherbergt über 1.000 Arten von Wildtieren aus Afrika, Asien und Südamerika.

Der Zoo ist in sechs Themenbereiche unterteilt, in denen die Tiere in sorgfältig nachgeahmten natürlichen Lebensräumen leben. Im Park gibt es auch ein großes Restaurant, in dem man entspannen kann, und kreative Workshops für die Kleinen.

Im Bereich Gondwanaland kann man eine Bootsfahrt durch den künstlichen Dschungel machen und Zwergflusspferde, Riesenotter, Fischkatzen, malaiische Tapire, Leguane und andere Tier- und Vogelarten beobachten, die im Dschungel leben.

Kunstkraftwerk

Das Kunstkraftwerk ist ein ehemaliges Kraftwerk, das 1992 im Stadtteil Lindenau-Plagwitz geschlossen wurde. Heute ist es ein großes Labor für Kunst und Design von über 2.000 Quadratmetern, dessen ursprüngliche Struktur und Interieurs erhalten geblieben sind. In seinen Räumlichkeiten finden multimediale und interaktive Ausstellungen zur deutschen Renaissance statt.

Einkaufen im Madler-Passage

Der Madler-Passage ist eine der berühmtesten Einkaufsgalerien in Leipzig. Sie führt auf den kleinen alten Platz Naschmarkt, der im Zentrum die Statue von Goethe beherbergt. Die Galerie ist etwa 140 Meter lang und eines der wichtigsten Einkaufszentren in Leipzig. In ihrem Inneren gibt es luxuriöse Geschäfte, Lokale, Restaurants und elegante Cafés, in denen man einen entspannten Nachmittag beim Einkaufen verbringen kann. Ihr verziertes Glasdach ist wunderbar und die Skulpturen im Innern sind von großem Wert. Im Untergeschoss der Galerie befindet sich der Auerbachs Keller, eine alte Taverne aus dem 16. Jahrhundert, deren Säle den Persönlichkeiten gewidmet sind, die die Geschichte der Stadt geprägt haben.

Das Gewandhaus

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Das Gewandhaus ist ein prächtiges Gebäude, in dem das Gewandhausorchester Leipzig ansässig ist. Der Bau wurde erstmals 1781 errichtet, 1884 erweitert, während der Bombardierungen 1944 zerstört und die Ruinen bis Ende der 60er Jahre erhalten.

Völlig abgerissen, wurde es 1981 komplett neu errichtet. Die Säle sind wunderbar geschmückt von modernen Künstlern und bieten eine hervorragende Akustik. Jedes Jahr gibt es in Leipzig dank des Gewandhauses einen reichen Konzertkalender mit Orchestern aus der ganzen Welt.

Das Westwerk war der Sitz der alten Firma Schumann & C., heute ist es ein Kulturzentrum für Künstler mit Buchhandlung, einem Modehaus und einem Lokal, wo man bei einer Tasse Tee oder einem Cocktail entspannen kann. Das Westwerk befindet sich in der Karl-Heine-Straße, der Straße des Nachtlebens der Stadt.

Karte und Plan