Ein hängender Pfad zwischen Himmel und Meer
Wenn du von der wildesten Ligurien träumst, die aus Stille, Wind und dem glitzernden Meer zwischen den Felsen besteht, dann gibt es einen Ort, der für dich gezeichnet zu sein scheint.
Es ist ein kleiner Pfad, der in den Felsen gegraben ist und ein Stückchen hinter dem Strand von Malpasso in Varigotti beginnt und hin zu Punta Crena führt: ein verborgener Küstenstreifen, wo sich eine winzige, transparente Bucht öffnet, die von keinem Punkt der Küste aus sichtbar ist.
Dort, zwischen Himmel und Meer, verlangsamt sich alles. Der Verkehrslärm verschwindet in Punta Crena, die Kiefern duften in der Luft und das Meer wechselt alle zwei Schritte die Farbe.
Ein hängender Pfad (wortwörtlich) über der Schönheit
Der Weg ist nicht für jedermann. Einige Abschnitte sind exponiert, eng, ungesichert und ohne offizielle Beschilderung. Es sind Wanderschuhe notwendig, ein sicherer Schritt und keine Höhenangst. Aber es braucht nicht viel, um alleine zu sein, mit einem spektakulären Blick auf die smaragdgrünen Nuancen der Savonischen Küste.
Von oben sieht man kleine Buchten, eine Höhle direkt über dem Meer und einen der faszinierendsten Abschnitte der ligurischen Riviera. Ein kleiner natürlicher Balkon, den nur wenige kennen und noch weniger erreichen.
Wie man hinkommt und was man erwarten kann
Man startet am Strand von Malpasso, wo man das Auto parkt oder zu Fuß von Varigotti ankommt. Von dort geht man einen seitlichen (nicht offiziell ausgeschilderten) Pfad, der zwischen den Sträuchern hinauf führt, um sich zur Küste zu öffnen. Der Weg dauert etwas mehr als 20 Minuten, ist aber intensiv, steil und absolut panoramisch.
Am Ende, wenn die Bedingungen es erlauben, kann man zur kleinen Bucht hinuntersteigen. Winzig, mit Kieselsteinen und kristallklarem Wasser, geschützt und perfekt für einen einsamen Sprung ins Wasser oder eine Stunde Schnorcheln.
Wann man gehen und was man mitbringen sollte
Die besten Monate sind Juni und September. Die Sonne ist milder, die Farben des Meeres explodieren und es gibt nicht zu viele Menschenmengen. Im Sommer ist es besser, die Mittagsstunden zu vermeiden: Der Pfad ist exponiert, es ist heiß und es gibt keinen Schatten.
Was man mitbringen sollte:
- Wanderschuhe oder Badeschuhe
- Leichter Rucksack mit Wasser, Snacks und Schnorchel
- Handtuch und Badeanzug: die Bucht ist winzig, aber jeder Aufwand lohnt sich
- Freigeist: Es gibt keine Strandabschnitte, Bars, Duschen oder Schilder. Nur du und das Meer