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Tarifa
Tarifa ist die südlichste Stadt auf dem europäischen Festland. Sie liegt nur 14 Kilometer von Marokko entfernt.
Die Stadt gehört zur autonomen Gemeinschaft Andalusien und zur Provinz Cádiz. Außerdem ist Tarifa ein beliebtes Touristenziel und ein Ort voller Geschichte und Tradition.
Sie ist bekannt als die Stadt des Windes und zieht ganzjährig zahlreiche Surfer an, die hier ihr ideales Umfeld finden. Aber was kann man in Tarifa tun und sehen? Hier sind einige Vorschläge.
Tarifa, was man unbedingt tun und sehen sollte
- Castillo de Guzman el Bueno
- Porta de Jerez Castillo de Santa Catalina
- Altstadt
- Römische Ruinen
- Das Zusammentreffen der zwei Meere
- Strände von Tarifa
- Las Palomas
Die Strände
Wenn es um Sehenswürdigkeiten in einer Küstenstadt wie Tarifa geht, sind die Strände sicherlich von großer Bedeutung. Besonders zwei Strände sind faszinierend und unterscheiden sich grundlegend voneinander. Der erste ist Playa de Los Lances.
Dieser Strand ist der Favorit unter Surfern, da er einer der windigsten Strände ist, an dem die Sportler sich austoben und große Wassersportarten ausüben können. Er ist insgesamt etwa 8 Kilometer lang und somit auch ideal für diejenigen, die sich entspannen und sich sonnen möchten.
Anders ist Playa Chica, sehr klein und geprägt von typischem goldenen Sand. Er ist der am besten geschützte Strand vor den Winden in Tarifa und daher ideal für Tauchgänge und Schnorcheln.
Das Zusammentreffen zweier Meere
Wenn man über das Meer und Tarifa spricht, kann man nicht vergessen, auf den Punkt hinzuweisen, an dem der Atlantische Ozean und das Mittelmeer sich treffen, ohne sich "zu vermischen".
Um dieses einzigartige Schauspiel zu bewundern, ist es notwendig, über die Promenade zu spazieren, die die Stadt mit der Insel Las Palomas verbindet (und sich in der Nähe von Playa Chica befindet). Etwa auf halber Strecke der Promenade überquert man den genauen Punkt des Zusammentreffens, der - abgesehen von den unterschiedlichen "Farben" und Strömungen, die den stürmischen Atlantik und das ruhigere Meer kennzeichnen - auch durch zwei große kreisförmige Installationen gekennzeichnet ist.
Die historischen Relikte und architektonischen Schönheiten
Wie bereits erwähnt, ist Tarifa nicht nur ein Touristenziel, sondern auch ein Ort voller Geschichte und Kultur. Baelo Claudia ist insbesondere ein wichtiger archäologischer Standort, der auf die römische Epoche zurückgeht.
Es handelt sich tatsächlich um eines der am besten erhaltenen Beispiele der Stadtplanung des antiken Römischen Reiches und ist weltweit von großer Bedeutung.
Der große Amphitheater und die Mauern des Dorfes sind bis heute besuchbar.
Für diejenigen, die nach Tarifa kommen, ist auch ein Besuch des Schlosses, bekannt als Castillo de Guzman, obligatorisch. Dieser Name geht auf ein recht tragisches Ereignis zurück: Alonso Pérez de Guzman opferte 1294 tatsächlich seinen Sohn, um die Festung nicht in die Hände der Muslimen fallen zu lassen. Von den Türmen des Schlosses ist auch die Küste Marokkos sichtbar.
Was essen?
In Tarifa isst man, wie in vielen spanischen Städten, Paella, aber eine der Traditionen vor Ort ist "ir de tapas", was wörtlich "tapas essen gehen" bedeutet. Dies sind kleine Portionen von Lebensmitteln, die die Bars vor Ort zusammen mit Getränken servieren, eine Art Vorspeise oder stärkere Aperitif, wie wir in Italien sagen würden.
Die Tapas umfassen normalerweise Patatas Bravas (frittierte Kartoffeln mit scharfer Sauce und Paprika), Chopitos (frittierte Tintenfische) und pikante Fleischspieße, die Pincho Moruno genannt werden. Ein weiteres traditionelles Gericht der Stadt ist auch der rote Thunfisch, der oft auch als Tapas serviert wird.